"MANHATTAN CONNECTED"
film by stefanie sixt and laurens schneider
experimental short film, 8:50 min.

manhattan connected is an artistic trip through the underground of NYC shot in 2001 and re-edited in 2006. it was shot right after 09/11 and instead of a busy rush hour ambience we found an almost meditative atmosphere. the lyrics of the movie, spoken by the famous synchron voice of samual jackson and marlon brando, helmut krauss was written by albrecht schaeffer. his grandson laurens schneider (r.i.p.) created reliefs out of wachs, coated in gold leafs, tracing the subway map of NYC.
the video artist stefanie sixt traveled to NYC together with laurens schneider to capture the subway impressions with her camera and to later edit the movie to the sound of john schenk and erin anderson from philadelphia.
the title animation was done by andrea bitai, philadelphia.
more than 10 years after itsŤ production i think it is time to share it with all of you. enjoy.

sixt-sense.de

Der Kurzfilm beleuchtet das Phaenomen Urbanitaet aus einem wundersamen Blickwinkel heraus: Das Konstrukt "U-Bahn" ist das Fragment eines nicht mehr als solches wahrnehmbaren Ganzen. Es bewegt sich auf festgeschriebenen Wegen, spiegelt Geschwindigkeit und Anonymitaet, den Mensch im Netz (der Informationsflut).

Das Schicksal entscheidet sich im Minutentakt. "Im Unten" scheint die Zeit ihrer oberirdischen Qualitaet enthoben, Nacht und Tag verschwimmen zu einem Kontinuum. Den Realaufnahmen der U-Bahn New Yorks von Stefanie Sixt werden Fahrten ueber ein Relief des bildenden Kuenstlers Laurens Schneider gegenueberstellt, das den Subway Plan Manhattans abbildet.

Durch die triptychonartige Komposition verbinden sich die Einzelelemente zu neuen Formgebilden, springen von einer realen in eine abstrakte Welt und zurueck. So wie der Text "Die Verwechslung" von Albrecht Schaeffer, gelesen von Helmut Krauss, von der Realitaet in den Tagtraum und in das Unterbedwusstsein entfuehrt, getragen von teils malerischen Assoziationsketten.
Untermalt wird der Film von der Musik "Myauralmodulation" (Erin Anderson & John Schenk, Philadelphia PA) und dem Sound-Design von Heiko Schlachter.